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News: 30. Oktober 2017

Wettbewerb gewonnen!

Die dominante liturgische Ausrichtung entlang der Längsachse hin auf den Hochaltar war bis zum zweiten vatikanischen Konzil das unumstrittene räumliche Modell. Heute ist der Altar und die Zeremonie idealerweise mittiger im Raum angeordnet, dass die Mitfeiernden sich als um den Altar Versammelte erfahren können. Dafür ist eine räumliche Struktur zu entwickeln.

Konzept der eingeschriebenen Architekturen 
Die neuen liturgischen Gegenstände Altar, Ambo und Sessio sowie das Vortragskreuz, die Osterkerze und das Taufbecken haben ein Potential als Gesamtheit, als Netzwerk oder als Archipel, welches für das Vorhaben nutzbar gemacht werden kann. Dem Boden, also der noch nicht gestalteten Fläche des Kirchenraums wird eine Figur eingeschrieben, die sämtliche liturgische Orte enthält und längs durch den Kirchenraum läuft, somit mitten in der Kirchengemeinde ist. So entsteht eine neue Entsprechung zu Mt 18,20 „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ 
Die Gemeinde versammelt sich auf dieser neuen Figur zur Taufe, zur heiligen Kommunion und zum finalen Abschied von den aufgebahrten Verstorbenen.

Technische Ausführung
Dem Konzept entsprechend werden Altar, Ambo, Taufbecken und die Bodenfigur mit demselben Stein ausgeführt.